rennradcamp in der eifel
Rennradcamp in der Eifel - ein Bericht von Sportsfreund Eike

Als unsere Eltern, Jannik und mich in Manderscheidt im Rennradcamp absetzten, war es perfektes Rennradwetter. Blauer Himmel, kein Regen und Sonnenschein. Als erstes wurden uns unsere Betreuer vorgestellt, danach saßen wir alle in einer Gruppe und haben uns den anderen vorgestellt. An dem Abend wurde uns erst einmal erklärt wie man richtig in einer Gruppe fährt.
Am ersten Morgen wurden wir ziemlich früh geweckt und dann ging es nach dem Frühstück auch endlich los. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und sind dann erst einmal mit je einem Betreuer eine Einführungsrunde gefahren. Am Nachmittag haben wir gelernt an welcher Position im Windschatten man am meisten Kraft sparen kann und wie man Hindernisse am besten anzeigt. Danach haben wir noch eine Tour gemacht.
Jeden Morgen wurden wir von den Betreuern auf brutale art geweckt. Entweder mir einer Rassel oder einer Wasserpistole. Außerdem wurde morgens immer Frühsport gemacht, erst wurde gelaufen und dann haben wir uns gedehnt. Nach dem Frühstück sind wir dann gleich aufs Rad gestiegen, damit wir Fit fürs Bergzeitfahren sein würden, welches am Ende der Woche stattfand. Die Berge dort waren enorm hoch und zogen sich ziemlich lang hin.
Für das Bergzeitfahren gab es dann Punkte und die wurden mit Punkten aus anderen Wettbewerben zusammengezählt. Unsere erste Aufgabe war, so schnell wie möglich unser Vorderrad auszubauen und wieder einzubauen. Als zweites mussten wir einen Hindernisparcours fahren. Aber wir sind im Rennradcamp nicht nur Rad gefahren. Zum Beispiel sind wir einmal im Freibad gewesen und an einem Abend haben wir eine Nachtwanderung zu einer Burg gemacht.
Am Tag vor dem Bergzeitfahren haben wir eine Tagestour bis zur Mosel gemacht, die war ungefähr 80 Kilometer lang. Am letzten Tag stand dann nur noch das Bergzeitfahren an, welches weiter außerhalb des Camps war. Jeder von uns wurde in einer Dreiergruppe den Berg hoch geschickt. Am letzten Abend haben wir mit den Betreuern gegrillt, aber dann mussten wir auch schon wieder unsere Sachen packen, denn am nächsten Morgen ging es leider schon wieder nach Hause...

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